Dresdner Institut für Datenschutz


Unternehmen 

Für Unternehmen gelten zwingend die Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sowie die des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Darüber hinaus können weitere fachspezifische Normen, zum Beispiel aus dem Telekommunikationsgesetz (TKG), dem Strafgesetzbuch (StGB) sowie dem Sozialgesetzbuch (SGB) Anwendung finden. All diese Regelungen sind selbstverständlich unabhängig von der Benennung eines Datenschutzbeauftragten im Unternehmen umzusetzen. Die Missachten dieser gesetzlichen Regelungen kann mit hohen Bußgeldern geahndet und im Extremfall auch als Straftat verfolgt werden.
 
Jedes Unternehmen sollte jedoch nicht nur zur Vermeidung von Bußgeldern, sonder stets auch im eigenen Interesse aktiv Datenschutz betreiben:
  • Datenschutz ist Imagepflege - Ein sorgsamer und datenschutzkonformer Umgang mit personenbezogenen Daten sorgt für Vertrauen und vermeidet unangenehme Zwischenfälle oder gar juristischen Streit. Unternehmen, die nachlässig mit den Daten ihrer Vertragspartner umgehen, verlieren ihren seriösen Ruf.
  • Datenschutz beinhaltet auch Datensicherheit - Ein kompetenter Datenschutzbeauftragter warnt die Unternehmensleitung auch vor Schwachstellen in der EDV. Unzureichende Datensicherung kann zum Beispiel bei einem Server-Ausfall ein Unternehmen für einen langen Zeitraum lahmlegen und damit wirtschaftlich ruinieren.
Darüber hinaus sind auch die Schnittmengen des Datenschutzes mit wettbewerbsrechtlichen Fragestellungen zu berücksichtigen. So sind beispielsweise Abmahnungen von Verbraucherschutzverbänden bei unzulässiger Werbung oder bei fehlenden sowie fehlerhaften Datenschutzerklärungen denkbar.

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