DREI JAHRE DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG

Am 25. Mai 2021 jährt sich das Datum zur Anwendbarkeit der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) bereits zum dritten Mal. Bestanden in den ersten beiden Jahren die Herausforderungen insbesondere in der Bewältigung des Überraschungsmomentes sowie der Ergründung, medialen Aufbereitung und Beseitigung von Datenschutz-Mythen und Rechtsunsicherheiten, waren die vergangenen zwölf Monate hauptsächlich durch pandemiebedingte Fragestellungen geprägt. Home-Office, Kontaktnachverfolgung und Videokonferenzen – selbstverständlich inklusive der stets mitschwingenden Datenübermittlung in Drittländer – bestimmten in dieser Zeit die Arbeit aller Datenschützenden. Anlass genug für eine kurze Betrachtung des datenschutzrechtlichen Ist-Zustandes.


EVALUATION DER DS-GVO IM JAHR 2020

Gemäß Art. 97 Abs. 1 S. 1 DS-GVO hatte die Kommission bis zum 25. Mai 2020 dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über die Bewertung und Überprüfung der DS-GVO vorzulegen. Dieser wurde mit rund einem Monat Verspätung am 24. Juni 2020 veröffentlicht. Gegenstand dieses Berichts können gemäß Art. 97 Abs. 2 DS-GVO insbesondere die Anwendung und Wirkweise des Kapitels V der DS-GVO über die Übermittlung personenbezogener Daten an Drittländer oder internationale Organisationen sowie des Kapitels VII bezüglich der Zusammenarbeit und Kohärenz der Aufsichtsbehörden sein. Die Kommission hat dabei die Möglichkeit unter Berücksichtigung der Entwicklungen in der Informationstechnologie und die Fortschritte in der Informationsgesellschaft geeignete Vorschläge zur Änderung der Verordnung vorzulegen.

In ihrem Bericht zieht die Kommission eine überwiegend positive Bilanz, greift in den Ausführungen aber insbesondere hinsichtlich der Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden untereinander zu kurz. Zwar ist hervorzuheben, dass die (personelle) Ausstattung der Aufsichtsbehörden zur Sicherstellung ihrer Aufgaben und Befugnisse gemäß Artt. 57, 58 DS-GVO nicht den aktuellen Anforderungen entspricht, jedoch stellt dies nur ein Teil des wesentlichen Problems dar. Im Speziellen am Beispiel der irischen Datenschutzaufsichtsbehörde wird deutlich, dass das sogenannte „One-Stop-Shop-Prinzip“ Potenzial zu Nachbesserungen bietet: Von 197 bei der irischen Aufsichtsbehörde anhängigen Verfahren, liegen gerade einmal zu vier Verfahren Entscheidungen vor.


DAS PROBLEM MIT DER DRITTLANDÜBERMITTLUNG

Mit Urteil vom 16. Juli 2020 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in der „Schrems II“-Entscheidung das sogenannte „EU-US-Privacy Shield“ für unzulässig erklärt. Die Begründung liegt darin, dass innerhalb der USA insbesondere aufgrund der Zugriffsmöglichkeiten von Geheimdiensten Datenverarbeitungen keinem gleichwertigen Datenschutzniveau unterliegen. Zwar sind Datenübermittlungen in die USA weiterhin möglich, beispielsweise unter Nutzung der Standardvertragsklauseln, jedoch sind hierbei technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, um einen möglichen Zugriff seitens der US-Behörden grundsätzlich auszuschließen.

Speziell im Bereich von Internetseiten, z.B. bei der Implementierung von US-amerikanischen Videodiensten, stellt sich immer wieder die Frage, auf welche Rechtsgrundlage nach Kapitel V der DS-GVO  die Datenverarbeitung gestützt werden kann. Insbesondere unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des EuGH und BGH zur Cookie-Thematik drängt sich hierbei oftmals die ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person gemäß Art. 49 Abs. 1 S. 1 lit. a DS-GVO auf. Strittig ist dabei jedoch, ob die „Ausnahmen für bestimmte Fälle“ nach Art. 49 DS-GVO überhaupt im Rahmen von Internetseiten und den damit einhergehenden regelmäßigen Datenverarbeitungen und einer Vielzahl von Anwendungsfällen herangezogen werden dürfen. Wird dies verneint – eine nicht selten vertretene Meinung – führt das zwangsläufig zum Ausschluss derartiger Inhalte mit datenschutzrechtlichem Drittlandbezug. An dieser Stelle tritt bei Seitenbetreibern vor allem bei Diensten mit fehlenden gleichwertigen Alternativen innerhalb der EU schnell Ernüchterung ein. Es muss somit die Frage erlaubt sein, ob sich der internationale Datenschutz mit der DS-GVO in der Sackgasse befindet.


HERAUSFORDERUNGEN IN DER PANDEMIE

Im Rahmen der Pandemiebekämpfung wurden vermehrt Stimmen nach einer Lockerung des Datenschutzes beziehungsweise zu einer größeren Flexibilität in der Anwendung datenschutzrechtlicher Regelungen laut. Hierbei wird oft vergessen, dass es sich bei dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung um ein aus den Grundrechten hergeleitetes Recht eines jeden Einzelnen handelt. Datenschutz ist somit Grundrechtsschutz.

Auch die Behauptung, der Datenschutz habe 70.000 Todesfälle verursacht, entbehrt jeglicher Grundlage. Ein exakter Blick auf die Normen der DS-GVO ergibt schnell: Datenverarbeitungen zum Schutz „lebenswichtiger Interessen“ (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. d DS-GVO) sind ebenso ausdrücklich vorgesehen und zulässig wie Datenverarbeitungen „aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit, wie dem Schutz vor schwerwiegenden grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren“ (Art. 9 Abs. 2 lit. i DS-GVO). Auch ein Blick in andere Länder zeigt, dass Datenschutz und ein erfolgreiches Pandemiemanagement einander nicht widersprechen müssen. Das in diesem Zusammenhang oftmals positiv vorangestellte Land Israel hat bereits im Jahr 2011 ein den europäischen Regelungen gleichwertiges Datenschutzniveau attestiert bekommen. Und auch in anderen Bereichen scheinen die rechtlichen Gegebenheiten nicht sonderlich von den hiesigen abzuweichen.

Oft in Vergessenheit gerät zudem, dass durch den Datenschutz und die Aufsichtsbehörden im Rahmen der Pandemiebekämpfung zahlreiche Maßnahmen mitgetragen werden. Seien es die vielfältigen Listen zur Kontaktnachverfolgung in Restaurants, Geschäften sowie im Rahmen körpernaher Dienstleistungen, die Realisierung von (nicht immer ganz datenschutzkonformen) Homeoffice-Lösungen oder die Nutzung von Videokonferenzsystemen mit Drittlandbezug. Letztgenanntes ist insbesondere im Zusammenhang mit Homeschooling ein viel diskutiertes Thema. Aber hat sich tatsächlich der Datenschutz die Defizite in diesem Bereich zuzuschreiben?


DER SCHLECHTE RUF DES DATENSCHUTZES

Vielfach steht der Datenschutz im Fokus diverser und kontroverser Diskussionen. Diese haben dabei häufig eines gemeinsam: Der Datenschutz verhindere ein bestimmtes Vorgehen oder verbaue Chancen und Möglichkeiten. Leider wird im Hinblick auf solche Debatten zu selten der tatsächliche Wahrheitsgehalt derartiger Behauptungen überprüft. Damit soll nun keine absolut konträre Darstellung erfolgen, grundsätzlich sei alles möglich. Durch die datenschutzrechtlichen Regelungen werden jedoch viel eher Rahmenbedingungen festgelegt, die datenverarbeitende Stellen zu achten und durch technische und organisatorische Maßnahmen sicherzustellen haben. Abstrakt betrachtet gilt Gleiches für eine Vielzahl weiterer Rechtsgebiete.

Dem Datenschutz fehlt es eindeutig an gutem Marketing. Hier gilt es in den nächsten Jahren große Arbeit zu leisten. Denn durch die zunehmende Digitalisierung werden auch die datenschutzrechtlichen Themen weiterhin an Bedeutung, aber auch an Komplexität gewinnen. Großes Potenzial bietet hierzulande die Verbesserung von Koordination und Kommunikation der datenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörden untereinander. Deutschland bietet mit seinen 16 Bundesländern ein beachtliches Ausmaß von 17 Landesdatenschutzbeauftragten, ergänzt durch den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI). Im Zweifelsfall ergibt sich somit ein Konvolut an datenschutzrechtlichen Auffassungen zu identischen Sachverhalten in Deutschland. Dem Laien kann es in diesem Fall nur an Verständnis fehlen, wenn die DS-GVO auf eine europaweite Vereinheitlichung des Datenschutzrechts abzielt, dann aber Sachverhalte in Berlin und Potsdam jeweils kaum unterschiedlicher bewertet werden könnten. Ein mögliches Instrument besteht hierbei in Form der sogenannten „Datenschutzkonferenz“ (DSK) bereits.

Dass die DS-GVO grundsätzlich ein großes Potenzial bietet und einen Schritt in die richtige Richtung geht, ist kaum zu bestreiten. Das zeigen auch die zahlreichen „Nachahmungen“ der DS-GVO in anderen Ländern und Regionen, wie z.B. Brasilien oder Kalifornien. Nur bedarf es einer stetigen Beobachtung der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine damit einhergehende Weiterentwicklung der datenschutzrechtlichen Normierungen. Zukünftige Evaluationen sollten diesen Anforderungen in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. In diesem Sinne können wir nur gespannt darauf warten, welche Herausforderungen uns das vierte Jahr der DS-GVO bieten wird.

Über den Autor: Max Just, LL.M. ist Wirtschaftsjurist und als externer Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragter beim DID Dresdner Institut für Datenschutz tätig. Neben diversen öffentlichen Stellen berät er ebenfalls verschiedene IT- und mittelständische Unternehmen. Für Anregungen und Reaktionen zu diesem Beitrag können Sie den Autor gern per E-Mail kontaktieren.

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BUßGELDER NACH DER DS-GVO

Die Sanktionierungsmöglichkeit der Datenschutz-Aufsichtsbehörden mittels Verhängung von Bußgeldern ist seit geraumer Zeit wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Grund hierfür sind insbesondere Leuchtturmverfahren, wie beispielsweise den Erlass des Bußgeldes in Höhe von 35,3 Mio. Euro durch den Hamburgischen Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit gegenüber der Modekette H&M. Darüber hinaus wird über das Verfahren gegen ein Millionenbußgeld vor dem Landgericht Bonn berichtet. Selbstredend laufen neben diesen medienbekannten Fällen noch eine Vielzahl weiterer Bußgeldverfahren. Einen Überblick kann man sich z.B. durch den GDPR Enforcement Tracker verschaffen. 

Mit Sicherheit sind die Höhen der Bußgelder bemerkenswert und erregen gerade deshalb entsprechende Aufmerksamkeit. Für die Anwender ergeben sich für die Bußgeldpraxis eine Reihe von relevanten Fragestellungen: 


WELCHE RECHTLICHEN GRUNDLAGEN GIBT ES?

Art. 83 Abs. 1 DS-GVO erlaubt den Datenschutz-Aufsichtsbehörden die Verhängung von wirksamen, verhältnismäßigen und abschreckenden Bußgeldern. Sanktioniert werden können hierbei die in Art. 83 Abs. 4 bis 6 DS-GVO normierten Tatbestände. Daneben bringt Art. 83 Abs. 8 DS-GVO i.V.m. § 41 BDSG die Vorschriften des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) für das Sanktionsverfahren zur Anwendung.  


WAS IST DAS BUßGELDMODELL DER DATENSCHUTZ-AUFSICHTSBEHÖRDEN? 

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (kurz: DSK) hat 2019 ein mittlerweile viel diskutiertes Konzept zur Bußgeldzumessung in Verfahren gegen Unternehmen veröffentlicht. Dieses Konzept soll den Aufsichtsbehörden bei der Zumessung der Höhe des Bußgeldes im Einzelfall die Fahrtrichtung vorgeben. Gebildet wird ein sogenannter „Tagessatz“, welcher sich am Vorjahresumsatz orientiert. Anschließend erfolgt je nach Schwere des Verstoßes eine Multiplikation mit einem entsprechenden Faktor. Wohl zurecht wird dieses Konzept – allen voran aufgrund der Bemessungskriterien und -faktoren – von vielen Seiten scharf kritisiert. 


HAFTEN UNTERNEHMEN FÜR IHRE BESCHÄFTIGTEN?

Viel diskutiert wird zudem die Frage wer Adressat von Bußgeldern sein kann. Zur Beantwortung dieser Frage ist entscheidend, ob im Bußgeldverfahren die nationalen Regelungen der §§ 30, 130 OWiG zur Anwendung kommen. Die Datenschutz-Aufsichtsbehörden richten den Fokus eindeutig auf die Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter. Sie sehen die Regelung des § 30 OWiG durch den Anwendungsvorrang der DS-GVO verdrängt. Dies hat die DSK in ihrer Entschließung klargestellt.  Die Haftung für Verschulden der Beschäftigten resultiert durch Erwägungsgrund 150 DS-GVO aus der Anwendung des sogenannten funktionalen Unternehmensbegriffs des europäischen Primärrechts gemäß Art. 101, 102 Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV). Hiernach haften Unternehmen für das Fehlverhalten ihrer Beschäftigten, ohne dass eine Kenntnis oder gar eine Anweisung erforderlich ist. Ausnahme wiederrum bildet der sogenannte Mitarbeiter-Exzess, also Handlungen, die aufgrund vorsätzlichen Fehlverhaltens nicht dem Kreis der jeweiligen unternehmerischen Tätigkeit zuzurechnen sind. So geschehen durch den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg, der ein Bußgeld gegen einen Polizeibeamten verhängte.  


BESTEHEN MÖGLICHKEITEN ZUR VERMEIDUNG HOHER BUßGELDER?

In Sachen AOK Baden-Württemberg war in der Pressemitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg zu lesen, dass eine Geldbuße in Höhe von 1,24 Mio. Euro verhängt und – in konstruktiver Zusammenarbeit mit der AOK – zugleich die Weichen für eine Verbesserung der technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz persönlicher Daten bei der AOK Baden-Württemberg gestellt. Der LfDI Baden-Württemberg schildert weiterhin, dass die umfassende interne Überprüfung und Anpassungen der technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie die konstruktive Kooperation sich zu Gunsten der AOK ausgewirkt haben. 

Auch im Fall von H&M wurde unternehmensseitig mit der der Aufarbeitung des Vorfalls sowie der Anregung verschiedener künftig zu treffender Maßnahmen eine Verringerung der Höhe des Bußgeldes erwirkt. Bausteine des neu eingeführten Datenschutzkonzepts sind unter anderem ein neu berufener Datenschutzkoordinator, monatliche Datenschutz-Statusupdates, ein verstärkt kommunizierter Whistleblower-Schutz sowie ein konsistentes Auskunfts-Konzept. Zur Aufarbeitung der Geschehnisse hat sich die Unternehmensleitung zudem nicht nur ausdrücklich bei den Betroffenen entschuldigt. Sie folgt auch der Anregung, den Beschäftigten einen unbürokratischen Schadenersatz in beachtlicher Höhe auszuzahlen. Der Bußgeldbescheid ist mittlerweile auch bestandkräftig.  

Doch wie ist eine solche Kooperation mit der Datenschutz-Aufsichtsbehörde i.R.e. Bußgeldverfahrens einzuordnen? Nicht außer Acht gelassen werden darf hierbei, welche Rolle die Veröffentlichung beziehungsweise das Bekanntwerden eines Datenschutzverstoßes spielt. Folgeprobleme können ferner beispielsweise Schadenersatzklagen durch die Betroffenen sein.  


WELCHE MÖGLICHKEITEN BESTEHEN, UM GEGEN EINEN BUßGELDBESCHEID VORZUGEHEN?

Allen voran besteht die Möglichkeit gegen einen Bußgeldbescheid einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde einen Einspruch gemäß § 67 OWiG innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides einzulegen. Der Bescheid kann sowohl formelle (Zuständigkeit, Verfahren und Form) als auch materielle Mängel (Verhältnismäßigkeit des Bußgeldes) aufweisen. 

Auf den ersten Blick muss die Entscheidung des LG Bonn nach dem oben Gesagten wie ein „Sieg“ des Unternehmens wirken, wurde doch das Bußgeld von knapp 9 Mio. Euro auf 900.000 Euro gekappt. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sieht sich durch die Entscheidung ebenfalls bestätigt. In Hinsicht darauf, dass das Bußgeld dem Grunde nach Bestand hat, muss das das Urteil aus Sicht des BfDI sicherlich als Erfolg gewertet werden. Beachtung verdient aber definitiv, dass das Gericht von einem Anwendungsvorrang der DS-GVO gegenüber dem nationalen Bußgeldrecht ausgeht und so eben jenen funktionalen Unternehmensbegriffs bestätigt.  

Lesenswert in diesem Zusammenhang in jedem Fall auch die Aufhebung des Bußgeldes i.H.v. 18 Mio. Euro gegen die Österreichische Post durch das österreichische Bundesverwaltungsgericht (BVerwG, Erkenntnis v. 26.11.2020 – Az.: W258 2227269-1). 


FAZIT

Die Vielzahl der Verfahren zeigt uns einmal mehr, dass Organisationen gut beraten sind, den Datenschutz, die Datensicherheit sowie die IT-Sicherheit ernst zu nehmen. Insbesondere im Fall von H&M wird offensichtlich, welche Konsequenzen durch eine schwere Missachtung des (Beschäftigten-) Datenschutzes herbeigeführt werden. Mit Sicherheit sind erlassene Bußgeldbescheide nicht in Stein gemeißelt und können vor allem Dinge hinsichtlich der Höhe einer gerichtlichen Überprüfung unterzogen werden. Das 1&1-Verfahren aber zeigt uns, dass die Sanktionierung dem Grunde nach vor den Gerichten Bestand haben kann. 

Kein Unternehmen kann es sich mehr erlauben, den Datenschutz zu vernachlässigen. Verstöße gegen das geltende Datenschutzrecht bleiben nicht ohne Folgen. 

Über den Autor: Alexander Weidenhammer ist Rechtsanwalt und als externer Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragter beim Dresdner Institut für Datenschutz tätig. Im Fokus seiner Beratungstätigkeiten liegen insbesondere Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzleien, mittelständische Unternehmen sowie Vereine.

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ORIENTIERUNGSHILFE DER DSK: ORIENTIERUNG? HILFE?

Am 23. Oktober 2020 hat die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder (kurz: Datenschutzkonferenz [DSK]) eine Orientierungshilfe zum Einsatz von Videokonferenzsystemen herausgegeben. Die sich hieraus ergebenden datenschutzrechtlichen Anforderungen haben wir bereits in der letzten Woche dargestellt. Der folgende Beitrag setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob die Orientierungshilfe der DSK ihrem Namen gerecht wird. Antwort vorweg: Ja, aber. Für Datenschutz-Praktiker ist die Orientierungshilfe teils wirklich hilfreich und definitiv lesenswert.


HILFREICH UND LESENSWERT – ABER:

Auf 25 Seiten (!) werden oft allgemeine Datenschutzgrundsätze wiederholt, statt sie auf das Thema anzuwenden. Man muss (bestenfalls) schmunzeln, wenn mittendrin (Seite 13 unten und Seite 14 oben, unter Ziff. 3.5.1) von den Verantwortlichen etwas verlangt wird, das die Datenschutzkonferenz nicht schafft: Informationen, die „für einen durchschnittlichen Nutzer des Dienstes ohne übermäßigen Aufwand verständlich sind“. „Übermäßig komplexe Formulierungen und technische oder juristische Fachbegriffe sollten vermieden werden“. In dieser Hinsicht gut gelungen ist die anfängliche Unterscheidung zwischen möglichen Betriebsmodellen (On-Premise, externer IT-Dienstleister, Online-Dienst). Aber: Zwischen den beiden letztgenannten Fällen besteht datenschutzrechtlich kein nennenswerter Unterschied. Ausreichend wäre die Differenzierung: Auftragsverarbeiter beteiligt – ja oder nein.

Nicht überraschend, trotzdem ärgerlich ist, dass die DSK ganz schwierige aktuelle Themen (nämlich gemeinsame Verantwortlichkeit nach Art. 26 DS-GVO und Drittstaatstransfer, insbesondere in die USA) anspricht, ohne brauchbare Aussagen zu treffen:

Beim Thema gemeinsamer Verantwortlichkeit (in der Orientierungshilfe unter Ziff. 3.3) dürfte für Videokonferenzsysteme richtig sein, dem Dienstleister eine Datenverarbeitung zu eigenen Zwecken schlicht zu untersagen. Die nach der EuGH-Rechtsprechung schwierige Frage der Abgrenzung zwischen separaten Verarbeitungen verschiedener Verantwortlicher und der Verarbeitung in gemeinsamer Verantwortlichkeit stellt sich dann nicht.

Hinsichtlich des Drittstaat-Transfers (insbesondere in die USA): Fast alle Anbieter von Videokonferenzsystemen sind entweder selbst in den USA tätig oder haben dort ansässige Sub-Auftragsverarbeiter eingeschaltet. Die Ausführungen des EuGH im Urteil Schrems II (16.07.2020, Rechtssache C-311/18) laufen darauf hinaus, dass DS-GVO-Verantwortliche für ein angemessenes Datenschutzniveau bei Datenempfängern in den USA den Zugriff dortiger Geheimdienste insbesondere nach FISA 702 ausschließen müssen. Dies ist (natürlich) unmöglich. Weder die Datenschutzkonferenz, noch der Europäische Datenschutzausschuss können dafür Wege aufzeigen. Sie behelfen sich mit (richtigen, aber völlig inhaltsleeren) Formulierungen: Die Verantwortlichen müssten im Einzelfall sorgfältig prüfen, angemessene Maßnahmen ergreifen, Datenschutz-Grundsätze beachten – und so weiter und so fort (in der Orientierungshilfe S. 16-18 unter 3.5.6). Sehr viel konkreter und konsequenter ist die Empfehlung, soweit irgend möglich auf Drittstaats-Transfers zu verzichten, also EU-Dienstleister zu bevorzugen (z.B. LfDI Baden-Württemberg). Aber ist eine „Daten-Insel EU“ lebensnah? Die Orientierungshilfe Videokonferenzsysteme geht insoweit immerhin an die Grenzen offizieller Äußerungen, wenn sie schreibt: „Es bedarf noch weiterer Analysen, um im Lichte dieser vom EuGH klargestellten Anforderungen konkretere Aussagen dahingehend treffen zu können, ob […] personenbezogene Daten in die USA […] übermittelt werden können“ (Ziff. 2.3, Seite 7 unten). Eine „eingehende Analyse“ der EuGH-Entscheidung war bei Entstehung der Orientierungshilfe, drei Monate nach dem EuGH-Urteil, natürlich längst abgeschlossen. Sie führt eben zu dem unerträglichen, praktisch nicht umsetzbaren Ergebnis, dass mit den Anforderungen des EuGH keine Übermittlung personenbezogener Daten in die USA (und viele Staaten dieser Welt) möglich ist.


ORIENTIERUNGSHILFE IN TEILEN MISSVERSTÄNDLICH

In einer kurzen und übersichtlichen Orientierungshilfe hätten zwei typische Datenschutz-Gefahren bei Videokonferenzsystemen mehr Beachtung verdient:

Teilnehmer an Videokonferenzen sind meist über die Funktionen der Software nicht ausreichend informiert, also höchst unsicher in deren Handhabung. Nutzer werden ganz ohne Vorbereitung oder mit Einweisung unter hohem Zeitdruck „allein gelassen“. Oft genug müssen sie „im Selbstversuch“ herausfinden, wie die Software funktioniert, wie z.B. Video- und Audiofunktionen aktiviert / deaktiviert werden. Eine kurze Unterweisung des Nutzers vor Einsatz der Software ist deshalb (auch) unter Datenschutz-Aspekten obligatorisch.

Der heimliche „Mitschnitt“ von Ton (und Bild) wird von vielen Nutzern nicht als strafbar (§ 201 StGB) erkannt. Die Mitschnittmöglichkeit nehmen viele Nutzer als zusätzlichen Vorteil der Videokonferenzsysteme (im Vergleich mit traditionellen persönlichen Treffen) wahr, von der man (spielerisch oder „vorsorglich“) Gebrauch macht. Darin liegt eines der größten Datenschutz-Risiken beim Einsatz von Videokonferenzsystemen. In der Orientierungshilfe wird es unter Ziff. 3.4.8 (Seite 13) nur sehr versteckt erwähnt.

Zuletzt zwei Punkte, bei denen die Orientierungshilfe in die Irre führt:

(1) Entgegen Ziff. 4.2.4 (dort dritter Spiegelstrich) sind Gastzugänge bei Videokonferenzsystemen nicht nur zulässig, wenn alle Teilnehmer „untereinander bekannt sind“. Vielmehr dürfen Systeme auch mit völlig offenem Teilnehmerkreis betrieben werden. Notwendig ist dafür nur, dass die offene Teilnahme bekannt ist (Beispiel: Online-Besprechung einer Bürgerinitiative).

(2) In Ziff. 4.8 verlangt die Orientierungshilfe, dass Teilnehmende die technische Möglichkeit haben müssten, „Kamera und Mikrofon auszuschalten, wobei getrennte Deaktivierungsmöglichkeiten für Audio- und Videoübertragung vorzusehen sind“. Eine solche „Abschaltmöglichkeit“ ist datenschutzrechtlich nirgends generell vorgeschrieben. Es gibt im Gegenteil sogar Anwendungsfälle (z.B.: Bild- und Tonübertragung bei Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften), bei denen die lückenlose Übertragung der versammlungsleitenden Personen rechtlich gefordert wird.


FAZIT

Dank an die DSK für die Stellungnahme zu einem Thema, das in Corona-Zeiten naturgemäß jeden Datenschutzbeauftragten beschäftigt. Bitte an die DSK: Orientierungshilfen noch kürzer, klarer, konkreter.

Über den Autor: Prof. Dr. Ralph Wagner ist Vorstand des DID Dresdner Institut für Datenschutz, Vorsitzender des ERFA-Kreis Sachsen der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. (GDD) sowie Mitglied des Ausschusses für Datenschutzrecht der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). Als Honorarprofessor an der Technischen Universität Dresden hält er regelmäßig Vorlesungen und Seminare zum Thema Datenschutzrecht.

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ÄUßERUNG DER DATENSCHUTZKONFERENZ ZU MS OFFICE 365

Durch eine am 02. Oktober 2020 herausgegebene Pressemitteilung wurde bekannt, dass die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (Datenschutzkonferenz, kurz: DSK) die Bewertung ihres Arbeitskreises Verwaltung zur Auftragsverarbeitung bei Microsoft Office 365 vom 15. Juli 2020 mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis genommen hat. Die Entscheidung der Datenschutzkonferenz erging mit einer knappen Mehrheit von neun Stimmen bei acht Gegenstimmen. Gegen die uneingeschränkte Zustimmung sprachen sich unter anderem die Landesbeauftragten für den Datenschutz Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und im Saarland sowie der Präsident des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht aus, das für die Microsoft Deutschland GmbH zuständig ist.


WAS WURDE GEPRÜFT?

Der Arbeitskreis hatte „die dem Einsatz des Produktes Microsoft Office 365 zu Grunde liegenden Online Service Terms (OST) sowie die Datenschutzbestimmungen für Microsoft Onlinedienste (Data Processing Addendum / DPA) – jeweils Stand: Januar 2020“ geprüft und hinsichtlich der Erfüllung der Anforderungen von Art. 28 Abs. 3 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) bewertet. Im Einzelnen:

(1) Zunächst kritisiert der Beschluss die fehlende Beschreibung von Art und Zweck der Verarbeitung – selbst wenn es unter der Berücksichtigung des Dienstes MS Office 365 als cloudspezifischer Dienst sachdienlich sein kann, beide Kategorien verallgemeinert darzustellen – insbesondere wenn es um die Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DS-GVO geht. Es soll hierbei der Abstraktionsgrad auf Seiten von Microsoft verringert werden.

(2) Weiterhin merkt der Arbeitskreis an, dass innerhalb der Datenschutzbestimmungen für Microsoft Online-Dienste zwar darauf verwiesen wird, dass Microsoft als ein unabhängiger Verantwortlicher anzusehen ist, soweit personenbezogene Daten im Zusammenhang mit den legitimen Geschäftszwecken von Microsoft verarbeitet werden. Jedoch geht aus den Bestimmungen nicht eindeutig hervor, welche personenbezogenen Daten in diesem Rahmen verarbeitet werden. Zudem liegt für die Übermittlung weiterer personenbezogener Daten vom Verantwortlichen an Microsoft, z.B. im Rahmen der Telemetriedaten, neben dem Auftragsverarbeitungsvertrag keine weitere belastbare Rechtsgrundlage vor. Die ist insbesondere für öffentliche Stellen problematisch, da diese sich gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 2 DS-GVO in der Erfüllung ihrer Aufgaben vorgenommenen Verarbeitungen nicht auf ein etwaiges berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DS-GVO berufen können.

(3) Ferner kritisiert der Arbeitskreis, dass Microsoft Daten offenlegen muss, wenn die Datenschutzbestimmungen es vorsehen oder dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Insbesondere wird hierbei auf den sogenannten Cloud-Act verwiesen, dem Microsoft als US-Dienstleister unterliegt.

(4) Gerügt wird außerdem, dass seitens Microsoft keine ausreichende Darstellung erfolgt, welche dem Risiko angemessenen Maßnahmen der angebotene Onlinedienst für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten bietet. Die derzeitige Darstellung zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen allein reiche nicht aus, um eine objektive Einschätzung zu treffen, ob die Maßnahmen dem Risiko angemessen sind.

(5) Außerdem wird angemerkt, dass durch Microsoft Daten, die zu eigenen Zwecken verarbeitet werden, nicht gelöscht werden.

(6) Schließlich wird eine fehlende Transparenz hinsichtlich des Einsatzes von Unterauftragnehmern kritisiert. Diesbezüglich soll Microsoft in Zukunft proaktiv Mechanismen zur Benachrichtigung der Kunden treffen.


WAS WURDE NICHT GEPRÜFT?

Microsoft hat seine OST sowie seine DPA seit Januar 2020 bereits mehrfach überarbeitet und angepasst. Hierbei wurden Änderungen in den Verträgen und auch in den Dokumentationen vorgenommen. Die Prüfung des Arbeitskreises beruht nicht auf den aktualisierten Dokumenten. Es erfolgt keine differenzierte Betrachtung einzelner Produkte. Microsoft Office 365 ist vielmehr ein Oberbegriff für eine ganze Produktgruppe, welche strenggenommen in Office 365 und Microsoft 365 zu unterteilen sind. Innerhalb der Produktgruppen gibt es zudem zahlreiche Produkte, Lizenzen und Konfigurationsmöglichkeiten. Keine Berücksichtigung fand ferner das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 16. Juli 2020 in der Rechtssache C-311/18 (Schrems II).


WELCHE AUSWIRKUNGEN HAT DER BESCHLUSS FÜR DIE PRAXIS?

Festzuhalten bleibt, dass nicht alle Aufsichtsbehörden der DSK der datenschutzrechtlichen Bewertung des Arbeitskreises folgen. Die Datenschutzaufsichtsbehörden Baden-Württembergs, Bayerns, Hessens und des Saarlands stellen klar, dass auch sie bei Microsoft Office 365 erhebliche datenschutzrechtliche Verbesserungspotenziale sehen, gerade auch mit Blick auf die jüngste Entscheidung des EuGH zu internationalen Datentransfers. Sie unterstützen im Grundsatz die Zielsetzungen des Arbeitskreises, soweit er Ansatzpunkte für datenschutzrechtliche Verbesserungen des Produkts Microsoft Office 365 formuliert. Seine Gesamtbewertung können sie allerdings schon deshalb nicht teilen, weil sie zu undifferenziert ausfällt. Die genannten Aufsichtsbehörden sehen die Bewertung des Arbeitskreises Verwaltung vom 15. Juli 2020 zwar als relevante Arbeitsgrundlage, aber noch nicht als entscheidungsreif an. Das gilt umso mehr, als bislang noch keine förmliche Anhörung von Microsoft zu den Bewertungen des Arbeitskreises Verwaltung erfolgt ist.

Ziel des Beschlusses war es, dass eine Grundlage geschaffen wird, auf deren Basis in den Dialog mit Microsoft getreten werden kann. Diese Gespräche sollen federführend durch den Landesbeauftragten für den Datenschutz Brandenburg und das Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht zeitnah aufgenommen werden.

Die größte Herausforderung seitens Microsoft dürfte die Anpassung hinsichtlich der Offenlegung z.B. gegenüber Strafverfolgungsbehörden (beispielsweise aufgrund des Cloud-Act) sein. Microsoft selbst setzt bereits vor dem Urteil des EuGH auf die sogenannten EU-Standardvertragsklauseln. Jedoch kann auch so ein Zugriff durch US-Behörden nicht ausgeschlossen werden. Ein Problem, welches jedoch nahezu alle US-Dienstleister gleichermaßen betrifft. Abzuwarten bleibt hier die Entwicklung hinsichtlich der Wirksamkeit der Standardvertragsklauseln.

Aufgrund der vorangestellten Ausführungen sind derzeit wohl keine konkreten Maßnahmen seitens der Aufsichtsbehörden aufgrund des Dokumentes des Arbeitskreises zu erwarten. Vielmehr geht die DSK selbst davon aus, dass eben jenes Dokument zunächst eine Gesprächsgrundlage mit Microsoft bilden kann. Organisationen in der Praxis sollten in aller erster Linie Ruhe bewahren und keine voreiligen Entscheidungen treffen. Vielmehr sollte mit größter Sorgfalt die weitere Entwicklung beobachtet werden. Deutlich wird jedoch, dass ohne jegliche Konfiguration Produkte aus den Gruppen Office 365 und Microsoft 365 nicht datenschutzkonform genutzt werden können.

Über den Autor: Alexander Weidenhammer ist Rechtsanwalt und als externer Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragter beim Dresdner Institut für Datenschutz tätig. Im Fokus seiner Beratungstätigkeiten liegen insbesondere Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzleien, mittelständische Unternehmen sowie Vereine.

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